Polizeiseelsorge in der KPB Höxter



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Höxter im August 2012

Reden hilft! Polizeipfarrer Wolfgang Bender zu Besuch in Höxter Die Polizeiseelsorge NRW feiert in diesem Jahr ihr 50jähriges Jubiläum. Mit verschiedenen Veranstaltungen wird im Laufe des Jahres dieses Ereignis begangen. So fand am 26.6.2012 ein wissenschaftliches Symposium der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (FHöV) und des Landesamtes für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW (LAFP) in Selm statt. Motto: Grenzen, erfahren, Grenzen setzen, Grenzen überschreiten. Anlässlich dieses wissenschaftlichen Kongresses verarbredeten PD Jürgen Koch und Monsignore Wolfgang Bender ein Treffen, das am 6. August in Höxter stattfand. In dem Gespräch, an dem auch die Leiterin ZA, KOVR'in Karin Hanewinkel-Hoppe, teilnahm, wurden unterschiedliche Aspekte der Polizeiseelsorge diskutiert. Dabei spielte das Thema der Behandlung von Sonderurlaub für berufsethische Seminare ebenso eine Rolle wie die Angebote der Polizeiseelsorge im Zusammenhang mit belastenden beruflichen und persönlichen Situationen. Angesprochen wurde in diesem Kontext die neue Fassung des Landesteiles D "Betreuungsmaßnahmen" zur PDV 100, die kurz vor der Veröffentlichung steht. Monsignore Bender überbrachte die gute Nachricht, dass nach einigen Jahren der "Abstinenz" ab Herbst 2012 ein katholischer Pfarrer als nebenamtlicher Polizeiseelsorger zur Verfügung stehen wird. Die endgültige Personalentscheidung wird in den nächsten Wochen durch das Generalvikariat in Paderborn getroffen werden. Damit wäre unsere KPB wieder "optimal versorgt", und zwar mit dem bereits bekannten evangelischen Pastor Uwe Neumann aus Beverungen im Norden und einem weiteren katholischen Polizeiseelsorger im Südkreis. Zum Abschluss des Treffens betonten die Teilnehmer die Wichtigkeit der seelsorgerischen Arbeit für die Polizei als aktive Hilfe in schwierigen Lebenslagen und vereinbarten einen intensiven Kontakt für die Zukunft.

Jürgen Koch

Abteilungsleiter Polizei
Kreispolizeibehörde Höxter
Bismarckstraße 18