INDEX
2016 2015
2014 2013
2012 2011
2010 2009
2008 2007
2006 2005
2004 2003
2002 2001


Bildergalerien / Berichte 2004




Polizeiseeelsorgeseminar Elkeringhausen Januar 2004


archiv
archiv

„Globalisierte Welt – Segen oder Fluch?“

Polizeifortbildungsseminar zum Thema
„Globalisierte Welt – Segen oder Fluch?“
– ein voller Erfolg!

In ausnahmslos zufriedene Gesichter blickte Polizeipfarrer Wolfgang Bender beim Seminarabschluss am 16. Januar.

Hatten sich doch nahezu alle Erwartungen der 34 teilnehmenden Kollegen aus NRW erfüllt.
Begonnen hatte die Seminarwoche am Montag, dem 12. Januar in der für die meisten Beamten bekannten Umgebung der Bildungsstätte St. Bonifatius in Elkeringhausen.

„Migration und EU-Erweiterung: Neue Aufgaben für die Polizei in einer globalisierten Welt“ war das Thema des ersten Tages.
Der Referent, Herr Dr. Ritter (stellvertr. Leiter des Bundesgrenzschutzes PP Mitte/ Flughafen Frankfurt a. Main), brachte die Inhalte in überaus ansprechender Form, begleitet von einer Reihe täglicher Beispiele den Zuhörern nahe. Er konnte Befürchtungen bezogen auf eine Kriminalitätswelle angesichts steigender Reisefreiheit relativieren. Durch den Einbau innerstaatlicher polizeilicher „Filter“, die zum großen Teil vom BGS vorgehalten werden, verringern sich die Spielräume krimineller Kräfte, so der Extrakt seiner Ausführungen.
Es wurde deutlich, dass „Innere Sicherheit“ insbesondere durch enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und BGS auch in Zukunft geleistet werden kann.

Als thematisches „Kontrastprogramm“ des Tages folgte am Abend ein Dia-Vortrag des Polizeipfarrers über die Studien- und Pilgerreise nach Santiago de Compostela im Herbst 2003, an der auch Mitglieder der Seminargruppe teilgenommen hatten. Blauer Himmel, herrliche südliche Landschaften, angenehme Temperaturen und strahlende gebräunte Gesichter waren auch ein optisches „Kontrastprogramm“ zum verschneiten Sauerland.

Der zweite Seminartag begann mit dem Thema „Afghanistan zwischen Zerstörung und Rekonstruktion“.
Die Schilderungen des Referenten Dr. Ernst Albrecht von Renesse wurden begleitet von eigenen Erlebnissen im Rahmen zahlreicher humanitärer Einsätze in diesem krisengeschüttelten Land. Er gab einen historischen Einblick in die z. T. sehr freundschaftlichen Beziehungen zwischen Afghanistan und Deutschland und beschrieb eindrucksvoll die gegenwärtige Situation.
Besonders hervorgehoben wurde die deutsche Förderung des afganischen Bildungswesens, die schon seit Generationen sehr aktiv betrieben wird. Dr. v. Rennesse rundete sein Thema ab, indem er die Gruppe lebhaft in die Bilanzierung „Gewinner und Verlierer im Globalisierungswettstreit“ einband.

Am Folgetag wurden den Seminarteilnehmern im Rahmen einer schon traditionellen Exkursion die Schönheiten des Sauerlandes nähergebracht, u. a. stand ein Besuch der „Dörnschlade“ bei Siegen auf dem Programm.
Eine Ordensschwester, die die Betreuung der Waldkapelle übernommen hat, berichtete nach einem kurzen Gottesdienst über ihre Erlebnisse mit Besuchern, die den Zuhörern nach eigenem Bekunden z. T. „unter die Haut gingen“.
Die „Magnetwirkung“ dieses Ortes ist offenbar nicht nur bei Polizeibeamten spürbar: Hunderte von Gläubigen besuchen die „Dörnschlade“ täglich, an Wochenenden sogar mehrere Tausend !!!

Ein seit Jahren gern gesehener Referent in Elkeringhausen ist Herr Johannes Schwarzkopf, seine Heimat ist dort, wo alle Wege enden – in Menden.
Er hatte das Thema „Globalisierung – Segen oder Fluch? Was alle betrifft können auch nur alle gemeinsam lösen“ systematisch und logisch aufgebaut – sodass das Schlagwort „Globalisierung“ für alle Anwesenden transparent entschlüsselt wurde. Die Folgen dieser weltweiten Verknüpfungen wurden nach pro und contra aufgelistet.
Die Gefühle der Teilnehmer wechselten spürbar von „Hoffnung“ bis „mulmiges Gefühl“ so die Rückmelderunde. Die unbeantworteten Fragen: Wo sind die Gewinner und wo die Verlierer? Wie und wo werden die vorprogrammierten Konflikte ausgetragen? – Die Zukunft wird es zeigen!

Wie schnell die Zeit vergeht, wie schnell aus Zukunft Gegenwart und Vergangenheit wird, konnte jeder am rasanten Verlauf der Woche nachvollziehen. Jeder hatte offenbar erfolgreich die Gelegenheit genutzt „seine Akkus“ auf seine Weise zu füllen und das im Kreise angenehmer Kollegen und guter Referenten.
Im Gegensatz zum polizeilichen Tagesgeschäft sind Ehrlichkeit und Offenheit in Elkeringhausen an der Tagesordnung. Man kennt sich und freut sich auf das nächste Jahr. Und wenn einer der Runde nicht mehr kommen kann, so wie Werner Heusinger von Waldegge, so ist er nicht vergessen, dann sind alle „an Deck“, wenn Polizeipfarrer Wolfgang Bender zum Requiem ruft!

Heinrich Kortebusch KPB Paderborn, PI Schloß Neuhaus, den 21.01.2004



Polizeifortbildungsseminar in der Katholischen Akademie Schwerte vom 29.3. – 2.4.2004


„Globalisierte Welt –Segen oder Fluch?“

... dieser schweren und wahrscheinlich unendlichen Frage gingen die 16 Teilnehmer der diesjährigen Schwerter Werk-woche nach.

Und ohne der freitäglichen Reflexion der Werkwoche vorzu-greifen, möchte ich an dieser Stelle schon erwähnen, dass wir die Frage nach wie vor nicht beantworten können.

Trotzdem sind zahlreiche Facetten der Globalisierung be-leuchtet und gemeinsam diskutiert worden.

Doch erst einmal der Reihe nach:

archiv Die illustre Gesellschaft traf sich wie üblich am Montagmittag in der renovierten Akademie in Schwerte. Nachdem jeder sein Zimmer bezogen hatte, machten wir uns zuerst einmal mit der gewöhnungsbedürftigen aber genialen Inneneinrichtung vertraut. Über die Bedeutung der runden, schwenkbaren Glastischchen am Kopfende des Bettes wurden die fantastischsten Überlegungen angestellt. Aber kein normal Sterblicher hatte an dem Tag so gedacht, wie ein Professor, der dazu allerdings auch länger Zeit hatte.

Um den Leser nicht lange auf die Folter zu spannen: Der Leiter der Akademie, Professor Doktor Udo Zelinka, den meisten wahrscheinlich bekannt, gönnte uns später einen Einblick in seinen Lebensstil. Und so erfuhren wir, dass er nicht nur raucht, sondern sich auch ein gutes Glas Wein, Rotwein um genau zu sein, gönnt.

So ließ er uns wissen, dass auf den kleinen runden Glastisch genau eine Flasche Rotwein, ein dazugehöriges Glas und eine gute Zigarre passt. Weiß der Mann denn nicht, dass man im Bett nicht raucht?!

Nach der nachmittäglichen Vorstellung stieg Dr. Johannes Horstmann von der Kath. Akademie unter dem Titel: „Globalisierung – ein Problemaufriss“ mit uns in das Thema ein.

Am Abend wurden wir in gewohnt souveräner Art von Hans Koch, einem rüstigen Pensionär aus Arnsberg und seinem Diavortrag „Studien- und Pilgerreise nach Santiago de Compostella“ unterhalten.


Der gesamte Dienstag war ausgefüllt mit dem sehr interessanten und berufsbezogenen Thema:

„Migration und EU-Erweiterung. Neue Aufgaben für die Polizei in einer globalisierten Welt:“


Aus Sicht des Bundesgrenzschutzes stellte Polizeioberrat Einemann vom BGS-Präsidium Mitte aus Kassel seine persönliche und die Vorstellungen des Bundesgrenzschutzes für die Zukunft dar. Es wurde deutlich, dass sich insbesondere für die Organisation des BGS massive Veränderungen ergeben. Aber auch die organisierten Straftäter werden sich sehr bald auf die Veränderungen einstellen. Dies dürfte in kürzerer Zeit geschehen, als dies bei der „Bundespolizei“ und den Landespolizeien der Fall sein wird.

Dennoch, so sein Fazit, brauchen die Polizeien und die Menschen in Deutschland nicht um die Innere Sicherheit bangen.

Durch den Kollegen Einemann wurde das Seminar mit einem Fachmann aufgewertet, dem man sein persönliches Engagement anmerkte.

Erstaunt war der größte Teil der Teilnehmer über die sachliche Ausstattung der „Bundes- polizei“, an die die Landespolizei seit Jahren nicht mehr heranreicht.

archiv Auch die Entwicklungsmöglichkeiten der BGS-Beamten dürften deutlich besser sein als bei der Polizei NRW. Nicht unerwähnt bleiben darf jedoch, dass damit auch eine weitaus größere Flexibilität der Beamtinnen und Beamten erwartet wird, als dies bei der Landespolizei der Fall ist. Wolfgang Bender überreicht POR Einemann als Dankeschön eine Kalligraphie.


Der Mittwoch wurde von dem bereits vorgestellten
Professor Doktor Udo Zelinka gestaltet.



Sein Thema:

Globalisierung – Segen oder Fluch? Was alle betrifft, können auch nur alle gemeinsam lösen“...

...war die logische Fortsetzung der bisherigen Vortragsergebnisse. Um das Problem der Globalisierung zu analysieren, teilten sich die Seminaristen in drei Gruppen. Sie erarbeiteten eigene Vorstellungen zum Thema Globalisierung unter den Gesichtspunkten Gefahren, Chancen und Aussichten. Bei der anschließenden Vorstellung der Arbeitsergebnisse kam es zu einer lebhaften, teilweise kontroversen Diskussion.

Das Ergebnis blieb wahrscheinlich bewusst offen, was jedoch Platz für weitere Gedanken und persönliche Vorstellungen lässt. Dadurch bedingt bleibt der Anreiz für die Seminarteilnehmer sich weiter um die Globalisierung „zu kümmern“ und den Fortgang kritisch zu begleiten.


Am Donnerstag

stand der Besuch des Dortmunder Flughafens an. Hierbei hatten wir übrigens als Gast den neuen Polizeiseelsorger Henner Pohlschmidt, Vikar der Kirchengemeinde St. Katharina in Unna, unter uns.

Nachdem wir alles über die Geschichte des Flughafens und die Zukunftsaussichten erfahren hatten, wurde die gesamte Start- und Landebahn extra für uns gesperrt. So konnten wir den Flughafen aus Sicht der ankommenden und abreisenden Fluggäste näher begutachten.

Aber Spaß beiseite. Der Flugbetrieb war an dem Tag derart gering, dass uns die Fahrt über das Rollfeld ohne Beeinträchtigung des Flugverkehrs ermöglicht wurde. Gastgeber und „Fremdenführer“ war ein Kollege, der für die Sicherheit des Flughafens zuständig ist. Nach der Führung lernten wir die kulinarischen Genüsse des „alten“ Flughafenrestaurants kennen. Auf besonderen Wunsch unseres geistlichen Beistandes Wolfgang B. gab es eine frische Erbsensuppe, die übrigens vorzüglich schmeckte, ausreichend gewürzt war und so für den Erfolg der anschließenden Brauereibesichtigung sorgte.

Ein ehemaliger Brauereimitarbeiter der Ritter-Brauerei in Dortmund führte uns am Nachmittag fachmännisch durch die Brauerei und wies uns in die Braukunst ein, was für einen Sauerländer -der größte Teil der Seminarteilnehmer kam aus dem Sauerland- natürlich lediglich eine Auffrischung des Allgemeinwissens war. So bestanden wir nach einem gemeinsamen Essen in der Brauerei mit Bravour das Brauereidiplom.

Der Nachmittag klang zunächst in der Dortmunder Innenstadt und später im Gemeinschaftsraum der Akademie bei dem einen oder/und anderen geistigen Getränk aus.

Der Freitag begann mit der Rückschau auf die vergangene Woche, der Beantwortung von Fragen und dem Ausblick auf die Zukunft. Termine, die seitens der Polizeiseelsorge noch anstehen, wurden bekannt gegeben. Wolfgang Bender wies besonders auf die Polizeiwallfahrt 2004 hin, die amSonntag, den 26.SeptemberinKöln stattfindet.

Darüber hinaus zeigte er sich besorgt über die geringe Teilnehmerquote des Polizeiseminars in Schwerte. Sinkende oder stagnierende Teilnehmerzahlen könnten ein Ende der Seminare in Schwerte bedeuten.

Als erstmaliger Besucher und Gast der Katholischen Akademie Schwerte kann ich nur sagen: Meldet euch für die nächsten Seminare an, Schwerte hat was ganz Besonderes. Zimmer gut, Atmosphäre angenehm, Super Technik, klasse Küche –nein, Restaurant. Da wird besonderen Wert drauf gelegt. Also, auch wenn Werbung auf den Seiten der Katholischen Polizeiseelsorge eigentlich verboten ist: Denkt im nächsten Jahr an Schwerte.

Nach dem Abschlussgottesdienst und dem gemeinsamen Foto verabschiedete sich die Gruppe.

Hubertus Mantoan; Arnsberg



Bundesseminar Berlin im April 2004


archiv archiv



Europaseminar Brüssel April 2004


archiv
archiv
archiv


Europa auf dem Weg
Brüssel –gestern und heute – Zentrum Europas

Staatsbürgerlich-sozialethisches Polizeiseminar
vom 19. bis 23. April 2004
in Brüssel


Die katholische Polizeiseelsorge im Erzbistum Paderborn führte in Zusammenarbeit mit der Kolpingsbildungsstätte Soest ein Seminar durch, unter dem Thema:

Europa auf dem Weg; Brüssel –gestern und heute – Zentrum Europas



Nach den positiven Erfahrungen aus dem Vorjahr im Berlin-Seminar war in diesem Jahr das Reiseziel Brüssel - das Zentrum Europas.

Vom ostwestfälischen Zentrum Schloss Holte-Stukenbrock ging es gegen 07.00 Uhr am Abreisetag im lindgrünen Polizeibus über mehrere „Zusteige-Rastplätze“ zunächst nach Düsseldorf in das Zentrum Nordrhein-Westfalens, um uns im Landtag von landespolitischen Ausrichtungen auf die nächsten Tage der großen Europapolitik einzustimmen.

Der Besuch im Landtag begann mit einer Führung, wobei uns insbesondere der Plenarsaal mit seinen Strukturen, Regeln und Besonderheiten nahe gebracht wurde.
Anschließend wurden wir in einem Sitzungssaal von Polizeidirektor Dieter Frücht, Vertreter des Persönlichen Referenten des Innenministers, begrüßt. Herr Frücht verlieh uns kompetent und offen Einblick in die aktuelle „polizei“- politische Lage. Dabei blieb er keine Antwort schuldig zu Fragen, die den Kollegen auf den Nägeln brannten; sei es Neuorganisation, Laufbahnfragen, Haushaltslage und aktueller Stand großer Projekte (IGVP, PC- und Fahrzeug-Beschaffung).

So allmählich machte sich bei dem ein oder anderen ein Hungergefühl breit. Das Signal zur gezielten Nahrungsaufnahme in der Kantine des Landtages war schnell und widerspruchslos gegeben. Die anschließende Trägheit konnten wir im polizeieigenen Asphalt-Jet ausleben. So manch einer öffnete erst nach der belgischen Grenzüberschreitung die frisch gepflegten Augenlider.

Nun war es auch nicht mehr weit nach Brüssel, unserem Seminarziel. Dort trafen wir gegen 16.30 Uhr in der Polizeikaserne De Witte De Haelen im Stadtteil Etterbeek ein. Dank unseres flämischen Sprachgenies Annett hatten wir innerhalb kürzester Zeit die Betten- und Zweiergruppenproblematik gelöst.

Der erste Abend war ein Schnupperkurs in Sachen belgischer Braukunst in der Nähe des Uni-Viertels. Mehr oder weniger unbeschadet fand der erste lange Reisetag seinen Abschluss.

Der nächste Morgen war für die meisten mit einem Schockerlebnis verbunden. Die Duschen blieben kalt. Wie sich herausstellte wird die im 1. Stock befindliche Abteilungsküche von der gleichen Wasserzuleitung versorgt und dort wird fröhlich das warme Wasser abgezapft. Da war für uns im 4. Stock nicht mehr viel zu holen. Also fand für die meisten das erfrischende Morgenbad am Abend statt.

Der erste Exkurs führte uns in aller Frühe in die Landesvertretung NRW. Dort stellte uns Norbert Spinrath, Polizeibeamter und als Angehöriger des PP Mönchengladbach nach Brüssel abgeordnet und dort zuständig für Fragen der Inneren Sicherheit und Polizeiangelegenheiten, die Aufgabenstellung der nordrhein-westfälischen Landesvertretung vor. Den wenigsten Teilnehmern war bewusst, dass inzwischen alle Bundesländer eine ständige Vertretung in Brüssel vorhalten, allerdings in unterschiedlicher Größe und Bedienstetenanzahl. NRW beschäftigt in Brüssel 25 Bedienstete.

Beinahe fußläufig war unser nächstes Ziel zu erreichen. Der Besuch des Europäischen Parlamentes war ein echter Höhepunkt. Bereits der Anmarsch auf das mächtige Gebäude war für alle schon sehr beeindruckend. Bei der anschließenden Führung und den sehr interessanten Aussagen zur Konstruktion, Zusammensetzung und Ausstattung des Plenarsaals war die völkerverbindende Komplexität und Charakteristik sehr bald (be-)„greifbar“. Die anstehende EU-Staatenerweitung am 01. Mai 2004 um 10 weitere Staaten (u.a. wurde der Plenarsaal um entsprechende Sitzreihen erweitert) war nicht nur Thema, sondern auch in unterschiedlichen Formen wahrnehmbar. Für viele Teilnehmer wurde die Freude Brüssels auf den 01. Mai spürbar. Ein echter Meilenstein in der Geschichte Europas.

Der Nachmittag stand zur freien Verfügung.

Am Mittwochmorgen haben wir uns zu einer 3-stündigen Stadtführung in die Brüsseler Innenstadt begeben. Dort nahm uns Leo, ein humorvoller, deutsch sprechender Belgier in Empfang und brachte uns die fußläufig zu erreichenden Besonderheiten und schönen Seiten Brüssels nahe. Einige dieser Ziele aufzählen hieße, andere zu vernachlässigen, obwohl sie ebenfalls zu erwähnen wären. Also sei nur das originellste Wahrzeichen Brüssels erwähnt, das Manneken-Pis. Wir trafen es unbekleidet an, obwohl es regelmäßig in eines von vielen Kostümen gesteckt wird. Jeder Kostümwechsel wird von einer kleinen Musikkapelle und sehr touristengerecht begleitet. Und dann soll es auch in Lage sein, u.a. bei Bedarf und entsprechendem Anlass Bier und Wein zu pinkeln. Na ja, auch das ist im wahrsten Sinne des Wortes Geschmacksache.

Bevor wir uns nach der Mittagspause zu unserer Stadtführung per Bus aufmachten, haben wir in einer Seitenkapelle der großen Kathedrale eine heilige Messe gefeiert. Das war schon etwas Besonderes in dieser beeindruckenden Kirche, wo u.a. das belgische Königshaus zu allen kirchlich- familiären Anlässen zu Gast ist.

Die Stadtrundfahrt führte uns bei herrlichem Wetter u.a. auch in einige Vorstadtbereiche, die von architektonischen und gartenbaulichen Besonderheiten geprägt sind. Selbstverständlich durfte eine Inaugenscheinnahme des Atomiums aus dem Jahre 1958, anlässlich der damaligen Weltausstellung errichtet, nicht fehlen. Noch in diesem Jahr soll dort mit einer umfangreichen Restaurierung begonnen werden.

Der vierte Tag, Donnerstag, führte uns nach Waterloo. Bereits auf der Hinfahrt erlebten wir unser eigenes. Vier Meinungen über die Anfahrt prallten an der Windschutzscheibe des Busses aufeinander (Namen und Personen werden hier ausdrücklich nicht erwähnt). Rechts, links, geradeaus und noch einmal zurück – alles war möglich, bis plötzlich und unerwartet der Feldherrnhügel von Waterloo vor uns auftauchte. Die 230 Stufen nach oben wurden mehr oder weniger lässig bewältigt. Und dann fühlte sich so mancher in die Rolle des Feldherrn gedrängt und dezent auf den Fußspitzen wippend blickte man über die großen Flächen, wo sich seinerzeit über 300 000 Soldaten jene berühmte Schlacht über 3 Tage lieferten.

Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg zur Europäischen Kommission. Dort wo die Vorschläge für die „europäischen Gesetze“ erarbeitet und dann dem Europäischen Parlament und Rat vorgelegt werden. Die E-Kommission setzt sich aus derzeit 20 Kommissaren (vergleichbar: Minister) zusammen. Deutschland wird momentan durch 2 Mitglieder (Frau Schreyer und Herrn Verheugen) vertreten.

Die Fortsetzung des Tages gestalteten wir ein wenig außerhalb Brüssels, in Grimbergen. Dort haben wir eine wunderbare Klosterbasilika besichtigt und uns anschließend das Biermuseum und das klostereigene Biergebräu gegönnt. In den gastlichen Schankräumen sind wir dann nahtlos zum gemütlichen Teil, unserem legendären Seminar-Abschlussabend übergegangen. Dass die späte Rückfahrt beschwingt und Choral singender weise über die Bühne ging, sei nur noch am Rande erwähnt.



Freitag, 23.04.2004

Tag der Abfahrt

Frühstück und Koffer verladen war zunächst angesagt, bevor wir uns einfinden konnten im feudalen Gastraum der Polizeiunterkunft zum Begrüßungs- und Abschlussmeeting. 2 Kollegen der Unterkunftsleitung hießen uns willkommen, schilderten die Organisationsstrukturen der belgischen Polizei und baten uns dann zum respektablen Champagnerfrühstück. Dieses haben wir dann noch einmal kurz bei einer Besichtigung der Reiterstaffel, mit ca. 200 Pferden und 170 Reitern, die ebenfalls in der Unterkunft beherbergt sind, unterbrochen.

Dann wurde die Rückreise angetreten, jedoch nicht ohne noch einmal einen kulturhistorischen Halt in der Universtitätsstadt Löwen gemacht zu haben. Die malerische Innenstadt, mit vielen architektonischen Besonderheiten, mit einem der schönsten historischen Rathäuser Europas, hat uns alle noch einmal mit nachhaltigen Eindrücken diese Reise abrunden lassen.

Ab ca. 18.00 Uhr wurden dann in rückwärtiger Reihenfolge zur Hinfahrt die Teilnehmer an diversen Raststätten wieder ins wahre Leben übergeben.

Einig waren sich alle und die müden aber hoch zufriedenen Gesichter machten es deutlich, das war mal wieder eine ausgesprochen gelungene, bestens organisierte und flexibel professionell durchgeführte Seminarreise.

Der Dank aller galt und gilt deshalb Polizeipfarrer Wolfgang Bender, Annett de Kegel, Petra Engl von der Kolping – Bildungsstätte Soest und Busfahrer Kalla Burgardt.

Drum; laßt es uns noch einmal tun.


Allen eine gute Zeit wünscht

Karl-Heinz Pieper



Europaseminar Santiago Juni 2004


archiv
archiv



Polizeiseelsorgeseminar Hardehausen September 2004


Polizeiseelsorgeseminar
in Hardehausen
vom 27.09.-01.10.2004

Globalisierte Welt
– Segen oder Fluch ?
- wirtschaftspolitische, sozialtheologische und polizeiliche Überlegungen -


Unter Leitung von Polizeiseelsorger Wolfgang Bender waren 18 aktive und pensionierte Polizisten vom 27.9.-1.10.2004 in der Landvolkshochschule Hardehausen zusammengekommen, um sich mit dieser Fragestellung zu befassen.

Globalisierung bedeutet: weltweite Öffnung der Märkte für Waren und Dienstleistungen,
zunehmende Freizügigkeit unternehmerischen Handelns und weltweite Verfügung technischen Wissens und Könnens qualifizierter Arbeitskräfte
und ist grenzen- und staatenübergreifende Kooperation, Vernetzung und Interaktion
aufgrund weltweiter Kommunikation als Voraussetzung für Globalisierungsprozesse,
weltweiter Kultur- und Zivilisationsvermischung und
des Dialogs zwischen den christlichen Religionen.

Hier kommt gerade der katholischen (von kat´ holós = weltumspannend) Kirche als ältestem Global Player aufgrund ihrer 2000-jährigen Erfahrung eine besondere Bedeutung zu.

Dipl. Kaufmann Stephan Lüring, Hardehausen, zeigte anhand verschiedenster Zahlen und Diagrammen die derzeitige wirtschaftliche Situation Deutschlands auf. Danach müssen die Lohnnebenkosten sofort gesenkt werden (1 % bedeuten etwa 1 Mio. Arbeitslose weniger). Unternehmer stellen Arbeitsplätze zur Verfügung mund müssen deshalb hofiert werden. Die Staatsquote muss erheblich gesenkt und alle Gesetze müssen auf Wirksamkeit überprüft werden. Deutschland darf nicht weiter Sparweltmeister sein (12% vom Einkommen; USA unter 0%), sonst kommt die Binnennachfrage nicht in Schwung. Im Hinblick auf Sozialgesetzgebung muss der Blickwinkel weg gehen von denen, die Geld kosten zu denen, die Arbeitsplätze schaffen. Politiker muss ein Ausbildungsberuf werden und besser bezahlt sein.

Dipl.-Theologe und Pädagoge Johannes Schwarzkopf, Menden, zeigte auf, dass Globalisierung nicht nur negativ zu sehen ist, sondern auch für uns positive Auswirkungen hat.

Globalisierung als Fakt und Chance
- Abbau Handelsschranken
- Umweltbewusstsein wächst
- Wirtschaftslücken schließen
- Entwicklungshilfe entfällt
- Bildungsvoraussetzungen schaffen
- Gesundheitswesen wird gestärkt
- Globalisierung ist Friedenssicherung
- Kostendämpfung
Globalisierung als Gefahr
- Verlust von Arbeitsplätzen im Inland
- Erpressung durch Kostendruck
- ruinöser Wettbewerb
- Steuerflucht
- Forschung im rechtsfreien Raum
- Wohlstandsgefälle international
- Zunahme der Wirtschaftsmigration
- Rückgang der Sozialleistungen
- Zunahme von Terrorismus, Org. Kriminalität
- Menschenhandel
- Ausbeutung der Natur


Das bedeutet für die Kirchen und Religionen auf der Welt, dass nach einem religionsübergreifendem Konsens (Weltethos) gesucht werden muss.

Hierzu einige Thesen zur Entwicklung eines Weltethos:
  • Wohl des Menschen, basierend auf der jeweiligen religiösen Autorität
  • Vereinbarung vom Maximen elementarer Menschlichkeit
  • Ständiger Dialog mit allen guten Willens
  • Vereinbarung von grundlegenden Menschenpflichten resultierend aus den Menschenrechten (1948)
  • Menschenrechte implizieren Menschenpflichten

„Was und Wie“ über Globalisierung gedacht wird bestimmt mit, „wie und was“ aus Globalisierung wird. Deshalb ist wichtig, dass
  • Globalisierung durch Einflussnahme der internationalen Gremien (UN, WHO) gestaltet wird
  • Bewusstsein für politischer Bildung erweitert wird (Rückkehr zur sozialen Frage)
  • Soziale Gerechtigkeit neu definiert wird nach Kompatibilität von Leistungsvermögen und Bedürftigkeit;
  • Bildung mehr als nur Ausbildung oder Qualifikation ist.

Auf der Exkursion am Donnerstag wurden Antworten auf die Frage nach der praktischen Anwendung der Globalisierung gesucht. Bei einem Besuch der Fa. ARI - Armaturen in Schloss Holte-Stukenbrock stellte der Juniorchef Michael Brechmann dar, dass dieses mittelständige Unternehmen mit fast 1000 Mitarbeitern in drei Standorten in Deutschland, davon etwa 500 in Schloss Holte-Stukenbrock, Ventile und andere Großarmaturen für einen Abnehmerkreis in über 50 Ländern der Erde auf allen Kontinenten herstellt. Die Rohwaren und Halbfertigerzeugnisse kommen allerdings inzwischen auch aus ganz Deutschland, Europa und Asien. Bei der anschließenden von drei Auszubildenden geleiteten Werksbesichtigung konnte ein Einblick in die teilweise hochtechnisierte aber auch manuelle Fertigung gewonnen werden.

In der Brinkkapelle an der ehemaligen Bundesstraße 68 zwischen Stukenbrock und Hövelhof wurde eine kleine Andacht gehalten, bevor es in die Polizeischule Erich Klausener zum Mittagessen ging. Die Fahrt durch das Gelände an den teilweise noch stehenden alten Baracken entlang war für viele Teilnehmer ein Rückblick auf ihre ersten Tage als Polizist.

In der Paderborner Brauerei, einer 100-prozentigen Tochter des Hauses Cramer –Warsteiner Brauerei – wurde der Kurs von Herrn Dietrichs und Herrn Fromme in die industrielle Kunst des Bierbrauens eingeführt. Von hier wird Bier weltweit verschickt. Im „Schallander“ über der Abfüllstraße klang der Nachmittag bei Bier und Gulaschsuppe in gemütlicher Runde aus.

Der Tag war jedoch noch lange nicht zu Ende. Denn nach der Rückkehr und einem vorzüglichen kalten Buffet der Hardehauser Küche wurde im Westfalenkeller, jetzt bei Warburger Landbier, Westheimer Pils oder Pfälzer Rotwein weiter diskutiert und gesungen. Ein Teilnehmer fasste den Tag folgendermaßen zusammen: „Wir mussten auf Anordnung Bier trinken und seltsame Lieder singen!“ Dies war natürlich nicht ganz erst gemeint.


archiv



Castor-Transport nach Gorleben November 2004


Beim in Kürze stattfindenden Atomtransport nach Gorleben in Niedersachsen wird wieder die Polizeiseelsorge auch unseres Erzbistums vertreten sein.
archiv Die insgesamt ca. 15.000 Polizei- und Bundesgrenzschutzbeamten werden von Pfarrern und Seelsorgern der Polizei- und BGS-Seelsorge begleitet. So betreuen wieder die Bereitschaftspolizei-Einsatzhundertschaften aus Bochum, Dortmund und Bielefeld die Seelsorger Diakon Klaus Krüger aus Paderborn und der Diözesanbeauftragte Polizeipfarrer Wolfgang Bender. Erstmalig wird auch Vikar Henner Pohlschmidt, Polizeiseelsorger für die Kreispolizeibehörde Unna die oben genannten begleiten.

Die drei Seelsorger stehen für dienstliche oder private Gespräche zur Verfügung und besuchen die einzelnen Gruppen und Züge der Hundertschaften bei ihren Objekt-, Raum- und Personenschuztaufgaben am Rande des Castor-Transports. Auch Gespräche mit Anwohnern und Demonstranten sind geplant, um insgesamt deeskalierend auf die Anwesenden zu wirken.

archiv


Im Akutfall stehen die Seelsorger zur Verfügung, um traumatisierten Polizeibeamten psycho-sozial und seelsorgerlich zu helfen. Die Polizeiführung begrüßt und unterstützt diese spezielle Aufgabe des Dienstes der Kirche in der Polizei ausdrücklich.

archiv



Polizeifamilienwochenende Biggesee Sondern November 2004


Warum ist es so schwer Freude zu schenken um selbst froh zu sein?
Für die meisten Menschen ist der Advent einfach „nur“ die Zeit vor Weihnachten.
Ist es wirklich so?
Was steht dahinter?


Herr Polizeipfarrer Wolfgang Bender, der katholischen Polizeiseelsorge im Erzbistum Paderborn, hatte in der Zeit vom 26.11. bis 28.11.2004 zu einem Familienwochenende zur Einstimmung in den Advent eingeladen. Also machten wir uns auf zur Familienferien- und Bildungsstätte „Biggesee-Sondern“. Nach dem Abendessen trafen wir uns zum kennen lernen und einstimmen in das Wochenende. Nun konnte die Einstimmung in den Advent beginnen.

„Finsternis weichet, es strahlet hinnieden --- vom Himmel ein Licht.“



Eine brennende Kerze wurde von der Referentin Claudia Weidemann, in den Saal gestellt. Hinzu kamen eine Vielzahl kleiner sowie großer Sterne. Jeder durfte sich seinen Stern aussuchen und mitnehmen. Mit einer Geschichte wurden wir auf „das Kommende“ vorbereitet. In der Erwartung auf den Stern von Bethlehem und der Geburt des Kindes schloss der Abend. Am folgenden Morgen begeisterten Annett De. Kegel und Claudia Weidemann, Kinder und Erwachsene mit Bastelarbeiten. Herr Pfarrer Bender zeigte für Interessierte Dias vom Jakobsweg in Spanien und vom Marienwallfahrtsort Lourdes. Zur großen Freude der kleinen Teilnehmer besichtigten wir das Feuerwehrmuseum in Olpe. Nicht nur die Kinder sondern auch die Erwachsenen kamen voll auf ihre Kosten. Nach einem Stadtbummel durch das adventlich geschmückte Olpe fand abends ein gemütliches Kegeln mit Jung und Alt statt. Wir waren wahrhaftig eine große und frohe Familie. Am Sonntag feierten wir die heilige Messe zum ersten Advent in der Hauskapelle. Mit der Ankündigung der Geburt des Gottessohnes wurde das Familienwochenende in den Nachmittagstunden beendet.

Ich wünsche Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2005!

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Gehrmann



Bad Münstereifel


Polizeiseelsorgeseminar Hardehausen November 2004


archiv
archiv
archiv
archiv
archiv
archiv
archiv
archiv
archiv
archiv
archiv



Polizeiseelsorgeseminar Soest Dezember 2004


Nachlese zum Polizeifortbildungsseminar
vom 6. bis 10. Dezember 2004
in der Kolpingsbildungsstätte Soest



Eine Polizeibeamtin und 24 männliche Kollegen nahmen an der Bildungsmaßnahme teil. Nachdem man die Zimmer bezogen hatte, begegneten sich die ersten Teilnehmer bereits beim Bummel über den kleinen aber sehr feinen Weihnachtsmarkt in der Innenstadt. Das gemeinsame Kaffeetrinken vertiefte die ersten Kontakte, die in der Vorstellungsrunde weiter vertieft wurden.

Der erste Referent Dr. Ernst-Albrecht von Renesse (Uni Bochum) zeigte uns als Spezialist für Afghanistan auf, welche Sitten und Gebräuche im Land üblich sind. Burka und andere Kleidungs-stücke konnten betrachtet und sogar angezogen werden.

Daneben wurde auf die wilde Geschichte des islamischen Landes eingegangen, und welche Rolle beim Aufbau eines demokratischen Afghanistan nunmehr Deutschland zukommt. Letztlich wurden die Auswirkungen der weltweiten Globalisierung auf Afghanistan, dessen Nachbarstaaten und der ganzen Region in Fernost angesprochen.

Am Dienstag beleuchtete der Fachpublizist Bernd-Georg Thamm die gleichen Länder und gesamt Fernost unter sicherheitspolitischen Aspekten und der Organisierter Kriminalität. Wirtschaftskriminalität in allen Varianten, Geldwäsche sowie Anbau und Vertrieb von Drogen kommen heute überwiegend aus dieser Region nach Europa. Die verschlungenen Wege des Geldes und der Drogen wurden im Zeichen einer globalisierten Welt verständlich dargestellt.

Am Mittwoch wurde mit dem Referent Prof. Dr. Udo Zelinka (Bochum) die Frage gestellt: Ist die Globalisierung ein Segen oder Fluch? Die erste Erkenntnis hatten alle Teilnehmer schnell begriffen, der Prozeß der Globalisierung hat bereits begonnen, wir alle sind davon betroffen und der Prozeß ist weder zu stoppen noch umzukehren. Etwas hilflos und betroffen stellten wir dann fest, wenn wir die Globalisierung schon nicht aufhalten können, dann wollen, müssen wir sie in unserem Sinne mitgestalten.

In Arbeitsgruppen machten wir uns dann Gedanken wie wir als kath. Christen unter ethisch- moralischen Gesichtspunkten Fehlentwicklungen der Globalisierung vermeiden können.

Am Donnerstag war Ausflugstag. Nach dem Frühstück saßen wir im Bus, drehten noch eine Wolfgang Bender-Gedächtnisrunde im Ortskern Soest und fuhren dann zügig zum Flughafen Dortmund. Dort angekommen, wurden wir bereits durch einen uniformierten Kollegen erwartet, der uns durch den Sicherheitscheck brachte. Nach einer Shattle-Fahrt über die Start- und Landebahn des Flugplatzes besichtigten wir die Flughafenfeuerwehr. Die gewaltigen Löschfahrzeuge haben uns besonders beeindruckt. Ihr Leistungsvermögen wurde uns durch einen Feuerwehrmann umfassend dargestellt. Danach besuchten wir die Polizei-Hubschrauberstaffel. Unter fachkundiger Führung konnten wir alle Polizei-Hubschrauber von innen und von außen bewundern. Durch glückliche Umstände waren sie zufällig alle im Hangar. Am Ende der Besichtigung konnten wir dann sogar noch den Start des neuesten Modells erleben.

In den Abendstunden waren der Höhepunkt die bühnenreif vorgetragenen Witze von unserem Kollegen Bernd Döbbe.

Der Freitag wurde zur Reflexion der Werkwoche genutzt. Ein Abschlußgottesdienst beendete für die Teilnehmer ein hoch interessantes, harmonisch verlaufendes, zeitweise besinnliches, aber auch sehr lustiges Polizeifortbildungsseminar.

Wolfram Rozandsky